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Häufige Fragen

Hier stehen die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Alle Antworten sind sichtbar – Sie müssen nichts aufklappen.


Tut die Operation weh?

Für die allermeisten Menschen ist der Eingriff nahezu schmerzfrei. Ihr Auge wird mit einer Spritze daneben betäubt, zusätzlich mit Tropfen und Gel. Dazu bekommen Sie ein Beruhigungsmittel. Ein Druckgefühl kann bleiben, Schmerzen in der Regel nicht.

Bekomme ich eine Vollnarkose?

Nein. Wir führen keine Vollnarkose durch. Sie erhalten eine örtliche Betäubung und einen leichten Dämmerschlaf – vergleichbar mit einer Magenspiegelung. Ein Narkosearzt ist immer anwesend und überwacht Sie während des gesamten Eingriffs.

Wenn Sie auf einer Vollnarkose bestehen, muss die Operation stationär in einer Klinik erfolgen – sie kann dann nicht bei uns durchgeführt werden.

Wird mit Laser operiert?

Nein. Bei der Operation kommt kein Laser zum Einsatz. Sie erfolgt in mikrochirurgischer Technik mittels der etablierten Phakoemulsifikation.

Von manchen Zentren wird eine Operation mittels Femtosekundenlaser angeboten. Wir bieten diese Option nicht an, da der medizinische Nutzen umstritten ist und der Einsatz für die Patienten hohe Kosten verursacht.

Wie lange dauert alles?

Werden beide Augen am selben Tag operiert?

Nein. Wir operieren zuerst das schlechtere Auge. Für das zweite Auge erhalten Sie einen eigenen Termin, der zeitnah folgt.

Ich habe Angst vor der Operation.

Das ist verständlich und geht sehr vielen Menschen so. Es hilft zu wissen: Sie sind während des Eingriffs im Dämmerschlaf, ein Narkosearzt ist die ganze Zeit bei Ihnen, und Sie bekommen von der Operation selbst kaum etwas mit. Sprechen Sie uns auf Ihre Sorgen an – am besten schon beim Vorbereitungstermin.

Wann darf ich wieder Auto fahren?

Am Tag der Voruntersuchung und am Tag der Operation dürfen Sie nicht selbst fahren. Wann Sie danach wieder fahren dürfen, hängt davon ab, wie gut Sie sehen. Das entscheidet Ihr Augenarzt bei einer der Kontrollen. Solange Sie erst ein Auge operiert haben und die Sehstärken sehr unterschiedlich sind, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Wie lange bin ich krankgeschrieben?

Rechnen Sie nach jeder Operation mit einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 10 Tagen bis zwei Wochen.

Wann bekomme ich meine neue Brille?

Frühestens sechs Wochen nach der Operation. Vorher verändert sich Ihr Sehen noch, und die Brille würde nicht lange passen. Für die Zwischenzeit reicht meist eine einfache Fertiglesebrille.

Was ist ein Blaulichtfilter?

Ein Blaulichtfilter in der Kunstlinse filtert einen Teil des energiereichen blauen Lichts heraus. Viele Menschen empfinden den Farbeindruck dadurch als wärmer und angenehmer, und Blendung – etwa in der Dämmerung – kann geringer ausfallen. Auch Ihre natürliche Linse filtert mit zunehmendem Alter einen Teil des blauen Lichts; der Filter ahmt das nach.

Ein UV-Filter ist immer dabei: Alle unsere Kunstlinsen – auch die Standardlinse der Kassenversorgung – haben einen UV-Filter, der das Auge vor dem unsichtbaren ultravioletten Licht schützt. Der Blaulichtfilter ist eine zusätzliche Eigenschaft der Linse aus der Versorgung Basis Plus.

Welche Linsen werden konkret implantiert?

Wir implantieren aktuell Linsen von den namhaften Herstellern Carl Zeiss, HOYA, AST, KOWA und Bausch & Lomb. Sie können sich gerne auf den Herstellerseiten über deren Linsenportfolio informieren.

Ich sehe danach zuerst verschwommen. Ist das normal?

Ja. In den ersten Tagen ist das Sehen oft noch unscharf, und ein leichtes Fremdkörpergefühl ist üblich. Beides bessert sich meist innerhalb von zwei Wochen. Bei starken Schmerzen oder einer plötzlichen Verschlechterung gehen Sie bitte sofort zu einem Augenarzt.

Muss ich meine Blutverdünner absetzen?

Das entscheidet Ihr Hausarzt, nicht Sie selbst. Beim Vorbereitungstermin erhalten Sie Unterlagen, die Ihr Hausarzt ausfüllt – darin steht auch, ob und welche Medikamente pausiert werden sollen. Bitte setzen Sie niemals eigenmächtig etwas ab.

Kann der Graue Star wiederkommen?

Die Kunstlinse selbst trübt nicht ein. Bei manchen Menschen trübt sich jedoch nach Monaten oder Jahren die hintere Linsenkapsel, in der die Kunstlinse sitzt. Das nennt man Nachstar. Diese Behandlung führen wir selbst durch: ambulant, mit einem Laser, ohne Schnitt und in wenigen Minuten.

Was zahlt die Krankenkasse?

Die Operation selbst und eine einfache Standardlinse werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Die genauere Vermessung des Auges, höherwertige Linsen und Sonderlinsen sind Wahlleistungen, die Sie selbst tragen.

Alle Versorgungen und Kosten im Überblick

Kann ich meine Entscheidung noch ändern?

Ja. Was Sie auf dieser Website auswählen, ist ein Wunsch und keine Bestellung. Beim Vorbereitungstermin besprechen wir, was bei Ihrem Auge sinnvoll ist. Erst danach unterschreiben Sie einen schriftlichen Kostenplan – bis dahin können Sie Ihre Meinung jederzeit ändern.

Was passiert, wenn ich nicht operieren lasse?

Der Graue Star bildet sich nicht zurück. Das Sehen wird mit der Zeit weiter schlechter. Es gibt jedoch keinen festen Zeitpunkt, zu dem operiert werden muss – entscheidend ist, wie stark Sie sich im Alltag eingeschränkt fühlen. Besprechen Sie das in Ruhe mit Ihrem Augenarzt.

Ihre Frage steht nicht dabei?

Schreiben Sie an info@az-hst.de oder bringen Sie die Frage zu Ihrem Termin mit. Es gibt keine Frage, die zu klein wäre.